Wie kommuniziert ein Medium mit Verstorbenen? Jenseitskontakt I Medialität

Wie kommuniziert ein Medium mit Verstorbenen?

Hast du dich auch schon gefragt, wie es möglich ist, mit verstorbenen Personen zu kommunizieren? Es hört sich vielleicht ein bisschen mysteriös an, aber eigentlich ist es etwas ganz natürliches. Denn hier geht es um die Wahrnehmung und die Hellsinne, die jeder Mensch mitbringt. Die Kommunikation mit einer verstorbenen Person geschieht über unsere Hellsinne. Es ist eine eigene Sprache, eine Gefühl – Bildersprache und sie gehört in den Bereich der Medialität.

So wie jede andere Sprache muss auch diese erlernt und trainiert werden, damit eine reibungslose Kommunikation stattfinden kann. Es gibt auch hier bestimmte Regeln und Gesetze.

Um diese Sprache zu trainieren, müssen wir unsere Hellsinne – also unsere Wahrnehmung trainieren und extrem gut kennen. Ich gehe hier nicht im Detail auf unsere Hellsinne ein, möchte dir jedoch eine kleine Übersicht geben, um welche 6 Hellsinne es sich handelt:

  • Hellsehen
  • Hellfühlen
  • Hellriechen
  • Hellschmecken
  • Hellhören
  • Hellwissen

Wie du vielleicht bemerkst, hast auch du diese Hellsinne.

Bei einem Medium sind diese Hellsinne trainiert und deshalb ist ein sehr schnelles empfangen und übersetzen von Impulsen möglich. Impulse, die von aussen kommen und im Innern wahrgenommen werden. Die verstorbene Person gibt dem Medium Impulse in Form von Gefühlen, Bildern, Geräuschen, Düften, Geschmäckern, Tönen und körperlichen Empfindungen. Dies können 1:1 Bilder und Botschaften sein oder symbolische Bilder. Die grösste Herausforderung besteht darin, das Wahrgenommene richtig zu übersetzen. Und genau an diesem Punkt entstehen die meisten Fehler oder Missverständnisse. Hier wird sichtbar, ob ein Medium gut ausgebildet ist und weiss, was es tut.

Jedes Medium trägt eine grosse Verantwortung für alle Worte und Informationen, die während einer Sitzung ausgesprochen werden. Es trägt auch die Verantwortung für die Worte, die nicht gesagt werden.

Während eines Jenseitskontakts übernimmt das Medium alle Empfindungen der verstorbenen Person und fühlt diese am eigenen Körper. Es stellt sich selber zur Seite und lässt der verstorbenen Person Raum, um für einen kurzen Moment nochmals hier zu sein. Alle Informationen werden von der verstorbenen Person, direkt an das Medium weitergegeben.

Kommunizieren alle Verstorbenen gleich?

Ja. Es ist eine einheitliche Sprache. Jedoch ist spürbar, ob die verstorbene Person schon länger in der geistigen Welt ist oder nicht. Manchmal ist auch erkennbar, ob die verstorbene Person bereits durch ein Medium kommuniziert hat.

Ein Medium fährt zweispurig. Was heisst das? Während eines Jenseitskontakts ist ein Medium sich selber und gleichzeitig spürt es alles, was zur verstorbenen Person gehört. Es kann auf unterschiedlichen Kanälen gleichzeitig kommunizieren. Etwa so, wie wenn du Musik auf 2 Radiosendern gleichzeitig hörst oder mit zwei Personen gleichzeitig telefonierst. Wie du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst, braucht dies eine enorm hohe Konzentration. Die Wahrnehmung und alle Sinne sind in dieser Zeit auf höchster Empfangsstufe aktiv.

Unsere Wahrnehmung wird hauptsächlich von verschiedenen Bereichen in unserem Gehirn gesteuert. Impulse aus der geistigen Welt, die während eines Jenseitskontakts wahrgenommen werden, sind sehr schnell. Wenn ein Medium richtig medial arbeitet, wird es zu einem späteren Zeitpunkt einiges vergessen haben, was während des Jenseitskontakts glasklar war. Dies ist ganz normal, denn bei einem Jenseitskontakt werden beim Medium andere Hirnwellen erzeugt und aktiv.

Welche Informationen einer verstorbenen Person, kann ein Medium bei einem Jenseitskontakt weitergeben?

Es können handfeste Beweise wie die Wohnsituation oder der Beruf, Hobbys, Partnerschaft, Todesursache, Beerdigung, usw. wiedergegeben werden. Du kannst dir vorstellen, dass die verstorbene Person ein ganzes Leben zu erzählen hat. Das Zwischenmenschliche und die Charaktereigenschaften der verstorbenen Person werden auf die bestmögliche Art wiedergegeben. Du als Klient darfst das Gefühl bekommen, wirklich die verstorbene Person vor dir zu haben. Die verstorbene Person wird das weitergeben, was sie im Leben ausgemacht hat.

Die verstorbene Person hat immer noch den gleichen Charakter und die gleiche Einstellung wie zu Lebzeiten. Das heisst, sie wird nur Informationen weitergeben, die sie auch als Mensch weitergegeben hätte.

Wollte die verstorbene Person dir zu Lebzeiten eine Frage nicht beantworten, wird sie es wahrscheinlich während eines Jenseitskontaktes auch nicht tun. Dies ist auch richtig, da es ein wichtiges Beweis oder Erkennungsmerkmal ist.  Es zeigt uns, dass wir wirklich mit der richtigen Person sprechen. Du erkennst sie wieder, an ihrer Art und Weise.

Die verstorbene Person weiss, welche Themen momentan wichtig sind für den Klienten. Gibt es etwas zu klären, wird dies meist angesprochen. Das Medium gibt der verstorbenen Person eine Stimme, dies soll dich als Klient bei der Trauerverarbeitung unterstützen.

Kann das jeder lernen?

Ja. Aber… es ist wie beim Klavier spielen. Dies kann auch jeder lernen. Es wird aber noch lange nicht jeder ein Profi. Wie bei allem, was wir lernen, wird es dem einen leichter fallen und dem anderen mehr Zeit abverlangen, um dasselbe Ziel zu erreichen.

Um präzise Jenseitskontakte herstellen zu können, ist das Trainieren der Hellsinne enorm wichtig und ein absolutes Muss. Jedoch genügt dies alleine noch nicht. Die Faszination für die geistige Welt und das ehrliche, wohlwollende Interesse am Menschen muss in deinem Herzen wohnen. Denn bei einem Jenseitskontakt geht es in erster Linie um Heilung und Trauerverarbeitung. Es ist eine Teamarbeit zwischen dem Klienten, der verstorbenen Person und dem Medium.

Ich hoffe, du konntest bis hierhin einiges für dich mitnehmen und vielleicht ein grösseres Verständnis für das Thema Jenseitskontakt & Medialität entwickeln.

Bis bald. Alles Liebe für dich.
Andrea

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